Wer in Wien eine Gasheizung ersetzen möchte, sollte vor Beginn der
Arbeiten prĂŒfen, welche Förderprogramme fĂŒr das konkrete GebĂ€ude
und die geplante Heizungsumstellung infrage kommen. Die Förderhöhe
hÀngt vom jeweiligen Programm, den förderbaren Kosten und den
persönlichen sowie baulichen Voraussetzungen ab.
Stand der FörderprĂŒfung: 17. Oktober 2026
Die Stadt Wien fördert bestimmte Umstellungen auf hocheffiziente
alternative Heizungsanlagen mit bis zu 35 Prozent der förderbaren
Kosten. Ob und in welcher Höhe eine Förderung möglich ist, richtet
sich nach den geltenden Richtlinien und dem konkreten Vorhaben.
Der Höchstsatz bedeutet nicht automatisch, dass 35 Prozent der
gesamten Rechnung ĂŒbernommen werden.
Offizielle Förderinformationen der Stadt Wien
FĂŒr berechtigte Personen betrĂ€gt die DekarbonisierungsprĂ€mie in
der Regel 1.000 Euro. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sie
1.500 Euro betragen, wenn im Zuge einer Heizungsumstellung das
gesamte GebÀude vollstÀndig dekarbonisiert wird. Es gelten
programmspezifische Bedingungen, unter anderem hinsichtlich
Hauptwohnsitz und vollstÀndigem Verzicht auf Gas.
Voraussetzungen und Antrag: DekarbonisierungsprÀmie
Die VerfĂŒgbarkeit einer Bundesförderung muss anhand des aktuellen
Programmstatus geprĂŒft werden. Ist eine Förderaktion beendet,
sind neue Registrierungen oder Antragstellungen im betreffenden
Programm nicht automatisch möglich. PrĂŒfen Sie daher die aktuellen
Bedingungen, bevor Sie Arbeiten beauftragen oder beginnen.
Offizielle Informationen zum Kesseltausch
Förderbedingungen und verfĂŒgbare Budgets können sich Ă€ndern.
MaĂgeblich sind die jeweils aktuellen offiziellen Richtlinien und
die Entscheidung der zustÀndigen Förderstelle.
Welche Heizlösung fĂŒr ein GebĂ€ude in Wien sinnvoll ist, hĂ€ngt unter
anderem von der Lage, dem energetischen Zustand, der bestehenden
WÀrmeverteilung und den technischen Anschlussmöglichkeiten ab.
Eine fachliche Bestandsaufnahme hilft, die möglichen Lösungen
miteinander zu vergleichen.
ZunĂ€chst sollte geprĂŒft werden, ob FernwĂ€rme am Standort verfĂŒgbar
ist und welche Anschlussbedingungen gelten. Danach ist zu klÀren,
welche Anpassungen an der bestehenden Heizungsanlage, der
Warmwasserbereitung und der WĂ€rmeverteilung erforderlich sind.
In MehrparteienhÀusern sollten die technische Machbarkeit und die
ZustĂ€ndigkeiten von EigentĂŒmergemeinschaft, Hausverwaltung und
einzelnen WohnungseigentĂŒmern frĂŒhzeitig geklĂ€rt werden.
Vor der Planung einer WĂ€rmepumpe sollten Fachleute insbesondere
folgende Punkte prĂŒfen:
Eine WĂ€rmepumpe ist nicht automatisch fĂŒr jedes GebĂ€ude die beste
Lösung. Erst die PrĂŒfung der konkreten Voraussetzungen ermöglicht
eine fundierte Empfehlung.
Vor der Demontage sollten die kĂŒnftige WĂ€rmeversorgung und die
erforderlichen Umbauarbeiten feststehen. Je nach GebÀude gehören
dazu die WĂ€rmeverteilung, die Warmwasserbereitung, elektrische
AnschlĂŒsse, LeitungsfĂŒhrung, Aufstellmöglichkeiten und gegebenenfalls
notwendige Genehmigungen.
Auch die Stilllegung des Gasanschlusses muss fachgerecht organisiert
werden. Welche Arbeiten erforderlich sind, hÀngt von der bestehenden
Anlage und dem gewÀhlten Heizsystem ab.
Die genaue Reihenfolge und der Umfang der Arbeiten können je nach
GebÀude und Förderprogramm abweichen.
Sie möchten Ihre Gasheizung in Wien ersetzen? Lassen Sie die
technischen Voraussetzungen und die möglichen Heizsysteme fĂŒr
Ihr GebĂ€ude prĂŒfen, bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen.
Der Umstieg von einer Gasheizung auf ein klimafreundliches Heizsystem ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer zukunftsfĂ€higen WĂ€rmeversorgung. Wer in Wien 2026 seine Heizung erneuern möchte, sollte sich frĂŒhzeitig ĂŒber verfĂŒgbare Förderungen, technische Möglichkeiten und die Voraussetzungen fĂŒr den Heizungstausch informieren.
Ob WĂ€rmepumpe oder der Anschluss an das FernwĂ€rmenetz: Welche Lösung fĂŒr ein GebĂ€ude geeignet ist, hĂ€ngt unter anderem von der Lage, dem WĂ€rmebedarf und den baulichen Gegebenheiten ab. Die Initiative âRaus aus Gasâ der Stadt Wien unterstĂŒtzt den Weg zu einer klimafreundlicheren WĂ€rmeversorgung. Das langfristige Ziel der Stadt ist KlimaneutralitĂ€t bis 2040.
FĂŒr den Umstieg von einer fossilen Gasheizung auf ein klimafreundliches Heizsystem kommen je nach GebĂ€ude, Haushalt und MaĂnahme unterschiedliche Förderprogramme des Bundes und der Stadt Wien infrage. Die Förderhöhe, die förderfĂ€higen Arbeiten und die Möglichkeit einer Antragstellung unterscheiden sich je nach Programm.
Informationen zu den Wiener Landesförderungen finden Sie auf der offiziellen FörderĂŒbersicht der Stadt Wien. FĂŒr den Austausch oder die Umstellung einer bestehenden Heizungsanlage bietet die Stadt auĂerdem Informationen zum Förderungsantrag fĂŒr Heizanlagen.
Wichtig: Förderprogramme können zeitlich begrenzt sein. Budgetmittel, Registrierungsfristen und Förderbedingungen können sich Ă€ndern. PrĂŒfen Sie deshalb vor Beginn der Arbeiten und vor einer Investitionsentscheidung den aktuellen Status direkt bei der zustĂ€ndigen Förderstelle. Verlassen Sie sich nicht allein auf Ă€ltere FörderbetrĂ€ge oder frĂŒhere AnkĂŒndigungen.
Nicht jedes GebĂ€ude eignet sich gleichermaĂen fĂŒr jedes Heizsystem. Deshalb sollte vor dem Umstieg geprĂŒft werden, welche WĂ€rmeversorgung am jeweiligen Standort technisch möglich und langfristig wirtschaftlich ist.
FernwĂ€rme: Ob ein Anschluss infrage kommt, hĂ€ngt von der verfĂŒgbaren Netzinfrastruktur und den Anschlussmöglichkeiten des GebĂ€udes ab. Ăber den Raus-aus-Gas-Service der Wien Energie können Sie sich ĂŒber die Möglichkeiten eines FernwĂ€rmeanschlusses informieren.
WÀrmepumpe: WÀrmepumpen können eine Alternative zur Gasheizung sein. Entscheidend sind unter anderem der energetische Zustand des GebÀudes, das erforderliche Temperaturniveau der Heizung und die technischen Voraussetzungen vor Ort.
Die Stadt Wien stellt mit ihrem Programm âRaus aus Gasâ Informationen zur schrittweisen Umstellung der WĂ€rmeversorgung bereit. Auch der Wiener WĂ€rmeplan 2040 ist eine wichtige Orientierung fĂŒr die zukĂŒnftige WĂ€rmeversorgung in den Wiener Bezirken.
Ob in Wien-Innere Stadt, Favoriten, Donaustadt, Floridsdorf oder einem der anderen Wiener Bezirke: Vor einem Heizungswechsel sollten die örtlichen Anschlussmöglichkeiten, der WĂ€rmebedarf und die individuellen Fördervoraussetzungen geprĂŒft werden.
Stand der Förderinformationen: 17. Oktober 2026
Wer 2026 in Wien von einer Gasheizung auf ein klimafreundliches Heizsystem umsteigen möchte, sollte die verfĂŒgbaren Förderungen und deren aktuellen Antragsstatus prĂŒfen. Welche UnterstĂŒtzung möglich ist, hĂ€ngt unter anderem vom GebĂ€ude, dem Heizsystem und den persönlichen Voraussetzungen ab.
| Förderprogramm | Zielgruppe | Voraussetzungen | Maximale Förderung | Antragsstatus | Offizieller Link |
|---|---|---|---|---|---|
| Wien: Heizungsumstellung | Je nach FördermaĂnahme EigentĂŒmer:innen und weitere berechtigte Personen. | FörderfĂ€hige Umstellung auf ein klimafreundliches Heizsystem; die jeweilige Förderrichtlinie ist maĂgeblich. | Bei bestimmten MaĂnahmen bis zu 35 % der förderbaren Kosten. Der konkrete Höchstbetrag hĂ€ngt von der MaĂnahme ab. | Aktuelle Richtlinie, Budget und Einreichmöglichkeit vor Antragstellung prĂŒfen. | Stadt Wien: Raus aus Gas |
| Wien: DekarbonisierungsprĂ€mie | Mieter:innen und EigentĂŒmer:innen, sofern die geltenden Bedingungen erfĂŒllt werden. | VollstĂ€ndiger Verzicht auf Gas gemÀà Förderbedingungen; Hauptwohnsitz, Stilllegung des Gasanschlusses und weitere Voraussetzungen beachten. | Je nach Förderfall bis zu 1.500 Euro laut veröffentlichten Förderinformationen. | Aktuelle Anspruchsbedingungen und Einreichmöglichkeit offiziell prĂŒfen. | Stadt Wien: Förderinformationen |
| Bund: Sanierungsoffensive 2026 â ursprĂŒngliche Aktion | Personen mit bereits registrierten FörderfĂ€llen. | Die Bedingungen der ursprĂŒnglichen Förderaktion und der individuelle Bearbeitungsstand sind maĂgeblich. | AbhĂ€ngig von der MaĂnahme und den fĂŒr den jeweiligen Antrag geltenden Richtlinien. | Neue Registrierungen der ursprĂŒnglichen Aktion beendet; bestehende FĂ€lle werden nach den offiziellen Vorgaben weiterbearbeitet. | Sanierungsoffensive des Bundes |
| Bund: Sauber Heizen fĂŒr Alle 2026 | Einkommensschwache Haushalte, die die Programmkriterien erfĂŒllen. | Einkommens-, GebĂ€ude- und technische Voraussetzungen gemÀà Förderrichtlinie. | AbhĂ€ngig von den geltenden Programmregeln und anerkannten Kosten; keine pauschale Zusage fĂŒr 100 %. | Neue Registrierungen beendet. FĂŒr bereits registrierte Personen gelten die offiziellen Informationen zum weiteren Verfahren. | Umweltförderung: offizielle Website |
| Bund: angekĂŒndigte Kesseltausch-Aktion | Laut endgĂŒltiger Richtlinie förderberechtigte Haushalte und GebĂ€ude. | Die endgĂŒltigen Förderbedingungen, zulĂ€ssigen Heizsysteme und Nachweise prĂŒfen. | Erst anhand der endgĂŒltigen Richtlinie verlĂ€sslich anzugeben. | Registrierungsstart laut AnkĂŒndigung ab 2. November 2026; den aktuellen Status vor Antragstellung prĂŒfen. | Offizielle Programmseite |
Wichtiger Hinweis: Förderhöhen, Budgets und Fristen können sich Ă€ndern. Diese Ăbersicht dient der Orientierung und ersetzt weder die geltende Förderrichtlinie noch eine Förderzusage. PrĂŒfen Sie vor Beginn der Arbeiten, ob Ihr Vorhaben förderfĂ€hig ist und ob eine Antragstellung aktuell möglich ist.
Durch unsere zentrale Logistik im 15. Gemeindebezirk garantieren wir extrem kurze Anfahrtswege fĂŒr regelmĂ€Ăige Wartungstermine, Montagen sowie kurzfristige EinsĂ€tze. Klicken Sie auf Ihren Bezirk, um direkt zu Ihrem lokalen Installateur-Service zu gelangen:
Wichtiger Hinweis zu Förderungen: Diese Seite behandelt ausschlieĂlich die Förderungen und den Umstieg von Gasheizungen in Wien. Förderungen, Fördervoraussetzungen und Informationen zur Antragstellung fĂŒr andere österreichische BundeslĂ€nder werden hier nicht angefĂŒhrt, da dafĂŒr jeweils eigene regionale Förderbestimmungen gelten. FĂŒr Niederösterreich und das Burgenland bieten wir weiterhin unseren regulĂ€ren, planbaren Installateur-Kundendienst an. Die hier dargestellten Förderinformationen beziehen sich ausschlieĂlich auf Wien.
Das hĂ€ngt vom Förderprogramm und den jeweiligen Voraussetzungen ab. Die Stadt Wien fördert bestimmte Heizungsumstellungen auf erneuerbare Heizsysteme oder FernwĂ€rme; auch eine DekarbonisierungsprĂ€mie kann unter den geltenden Bedingungen infrage kommen. Die ursprĂŒngliche Sanierungsoffensive 2026 und âSauber Heizen fĂŒr Alle 2026â sind fĂŒr neue Registrierungen beendet. Bereits registrierte FĂ€lle können nach den jeweiligen Programmregeln weiterbearbeitet werden. Eine Neuauflage der Kesseltausch-Aktion ist laut offizieller AnkĂŒndigung ab 2. November 2026 vorgesehen. PrĂŒfen Sie vor einer Beauftragung den aktuellen Status und die Bedingungen direkt bei der zustĂ€ndigen Förderstelle.
Zu den Wiener Förderinformationen
.
Die Kosten hĂ€ngen unter anderem von der GebĂ€udegröĂe, der vorhandenen
Heizungsanlage, notwendigen Umbauarbeiten und der VerfĂŒgbarkeit eines
FernwĂ€rmeanschlusses ab. Bei Wohnungen können auĂerdem Arbeiten im
GebÀude und die Abstimmung mit der Hausverwaltung erforderlich sein.
Ein seriöser Gesamtpreis lĂ€sst sich deshalb erst nach einer PrĂŒfung
des GebÀudes und der Anschlussmöglichkeiten nennen. Lassen Sie sich
ein individuelles Angebot mit Anschluss-, Installations- und möglichen
Zusatzkosten erstellen.
Das kann nur anhand der konkreten Adresse und der aktuellen
Anschlussmöglichkeiten geprĂŒft werden. Ein FernwĂ€rmenetz in der NĂ€he
bedeutet nicht automatisch, dass ein GebÀude sofort angeschlossen
werden kann. Fragen Sie bei Wien Energie nach, ob ein Anschluss möglich
ist und welche technischen Voraussetzungen gelten.
Wien Energie â offizielle Website
.
Je nach GebÀude kommen beispielsweise FernwÀrme, eine WÀrmepumpe oder
andere förderfÀhige erneuerbare Heizsysteme infrage. Welche Lösung
geeignet ist, hÀngt unter anderem vom energetischen Zustand des Hauses,
dem WÀrmebedarf, dem vorhandenen WÀrmeverteilsystem und den örtlichen
Anschlussmöglichkeiten ab. Vor der Entscheidung empfiehlt sich eine
technische PrĂŒfung des GebĂ€udes.
Eine Kombination kann grundsÀtzlich von den Regeln der einzelnen
Förderprogramme abhĂ€ngen. Es muss geprĂŒft werden, ob die konkrete
MaĂnahme förderfĂ€hig ist, welche Kosten anerkannt werden und ob
Kumulierungsgrenzen oder AusschlĂŒsse gelten. Da sich die VerfĂŒgbarkeit
der Bundesprogramme unterscheiden kann, sollten Sie die geltenden
Richtlinien beider Förderstellen vor der Beauftragung kontrollieren.
PrĂŒfen Sie vor Beginn der Arbeiten unbedingt die geltenden
Förderbedingungen. Manche Programme verlangen eine Registrierung,
Antragstellung oder bestimmte Nachweise vor der Beauftragung oder
Umsetzung. Wer zu frĂŒh startet, riskiert unter UmstĂ€nden den Verlust
des Förderanspruchs. MaĂgeblich sind die aktuellen Regeln des jeweiligen
Programms.
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